auch wenns weh tut

Lange habe ich mich gewehrt, den wirklich einfachsten Performance-Trick einzubauen. Jetzt habe ich mich getraut – ich habe meine Javascripte ans Seitenende verbannt. Das hat für eine komplette Site ungefähr 23 Sekunden gedauert. Der gefühlte Geschwindigkeitsgewinn ist unfassbar. Die Seite wird in einem Bruchteil der zuvor benötigten Zeit angezeigt.

Der Geschwindigkeitszuwachs ist aber rein psychischer Natur. Die Seite ist keinesfalls schneller fertiggeladen, sie wird lediglich eher angezeigt. In den allermeisten Fällen sollte das aber auch völlig ausreichen.

MySQL-Server-Hardware

Wir brauchen einen neuen MySQL-Server. Schnell soll er sein – und allein. Er soll alle MySQL-Datenbanken, die irgendwo auf unseren Servern laufen, auf sich vereinen.
Schnell soll er sein, ein Quadcore. Auf ihm soll ein 64-bit Debian laufen – wir wollen ja schließlich mehr als 3GB RAM benutzen können. Aber wieviel RAM ist denn nun richtig?
It depends. Sind die gängigen Anworten, Ausprobieren scheint ein guter Tipp. Sinnvoll erscheint mir folgende Überlegung: Beläuft sich der Speicherbedarf meiner Datenbanken auf sagen wir knapp 16 GB, dann sind 16 GB RAM gut – weniger hieße, dass Querys, die einen Tablescan erfordern, auf die Festplatte zugreifen müssten. 32 GB würden in diesem Fall die Geschwindigkeit nicht erhöhen.
Interessant finde ich die Aussage, dass es bei einer 100GB-Tabelle egal ist, ob das System mit 32GB oder 16GB aufwartet.
Wir werden erstmal klein starten, denn guter RAM ist teuer…