so nicht

Für unsrere alles abwickelnde Datenbank suchen wir eine neue Hardware. Sowas kostet einiges an Geld, das die namhaften Hersteller scheinbar nicht haben wollen. Während man sich bei HP in unterschiedlichsten Übersichtsseiten verirrt und nicht versteht, warum ein eigentlich leeres Gehäuse mit Prozessor schon knapp 3000€ kosten soll.
Bei Dell kann man nahezu jede Schraube selbst hinzufügen und wieder entfernen, wird aber bei der Auswahl einzelner Komponenten allein gelassen. Woher soll ich denn wissen, ob ich den Perc i/5 oder Perc i/6 nehmen soll und worin die sich unterscheiden? Und warum kann ich nicht 4 gleiche Festplatten einbauen, wenn ich das doch ausdrücklich soll?
Wirklich menschenverachtend aber geht Siemens-Fujitsu vor. Layout und Farbgebung der Seiten zeigen ganz klar: Professionalbereich. Hier ist nichts geschönt. Dafür gibts aber alles zweimal. Einmal finde ich meine Primergy-Server unter „Aktionsmodelle“. Dort gibt es zu jedem Modell die Möglichkeit, den Server zu konfigurieren. Gequält lädt sich ein Tool, das sich hundertfach bestätigen lässt, mich darauf aufmerksam gemacht zu haben, dass mein Browser zu neu ist, um es anzeigen zu können. Schließlich zeigt er es doch – es entpuppt sich als absolut nutzlos. Unter „Industry standard servers“ finde ich nochmal die Primergy-Server und dort lädt sich nach Klicken des „Konfigurieren“-Links gequält ein pdf, das komplett unverständliches Zeug mit vielen Xsen an Stellen, wo eigentlich Zahlen hingehört hätten enthält.

Dass man seine Internet-Präsenz ein wenig vernachlässigt kann ich ja verstehen, wenn man als kleiner Steinmetz Grabsteine verkauft. Als weltumspannendes milliardenschweres Unternehmen, das Innovation und Fortschritt mit jedem Buchstaben ihrer Seite herausbrüllen sollte, ist es mir komplett unverständlich, was hier passiert ist. Da ist die Usability eines viertklassigen Didlmaustassenonlineshops um Klassen besser.