Leistungsschutz für Verlage

Mein Arbeitgeber ist ein Verlag. Und trotzdem muss ich diesem Post (http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/) zustimmen.

Verlage kippten ihre Inhalte in der Hoffnung ins Netz, irgendwann über diesen zweiten Vetriebsweg zusätzliche Einahmen zu generieren. Zunächst kostenlos, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Eigentlich wäre jetzt, oder vor ungefähr 5 Jahren, der richtige Zeitpunkt für eine zumindest selektive Verpreisung gewesen. Keiner hat sich getraut. Über dieses Warten sind tatsächlich enorme Bereitstellungskosten entstanden, weil in vielen Verlagen die Inhalte-Produktion bis heute nicht auf eine medienübergreifende Distribution ausgerichtet ist.

Was Verlage jetzt tun sollten:
– die Produktion ans Internetzeitalter anpassen
– Premiuminhalte erstellen und verpreisen oder anderes Vertriebsmodell aufbauen
– kostenlose unique Inhalte erstellen
– angreifen. Denn so, wie ein Blogger ein mini-Verlag sein kann, kann ein Verlag Fernsehsender, Radiostation und ein Haufen mehr sein

Verlagsgebühren sind kein sinnvoller Weg.

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