echter Objectstore vs. relationale DB

Relationale Datenhaltung hat eine Menge Vorteile. Man vermeidet Redundanzen und kann alles irgendwie mit jedem verknüpfen. Lange ging damit der Nachteil einher, ein sehr starres Datenmodell zu haben. Diesen Nachteil haben nun etliches CMSse behoben, ein anderer Nachteil tritt aber nun umso deutlicher zu Tage.
Wenn nicht die Daten selbst, sondern technische Gegebenheiten und bestenfalls CMS-Anpasser bestimmen, wie Daten abgelegt werden, bleibt meist nur der Zugriff auf Daten über Schlüssel. Idealerweise sähe dann so eine Domain so aus: http://www.domain.com/4711.
Jede Seite hätte einfach eine andere ID, weil jede Seite unter ihrem Schlüssel im System abgelegt ist.
Weder Menschen noch Suchmaschinen mögen das. Da so ein URL-Schema aber meist vorgegeben ist, kann man eigentlich nur noch zusätzliche, technisch nicht relevante, Informationen in die URL packen. Meistens entsteht darum dieses Schema: http://www.domain.com/datenmüll/4711.html. Und sehr oft werden die zusätzlich in die URL eingeschleusten Daten nie mehr geprüft, was zur Folge hat, dass URLs durch Twitter kreisen, die es niemals geben sollte, wie halbseidene Googleoptimierungen ohne fähiges CMS. (via)

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