Bassmassage

Seit Weihnachten höre ich sie nun nahezu ununterbrochen. Nie habe ich ausreichend Zeit, ihr ein würdiges Denkmal zu setzen. Immer will ich es in die Welt schreien, womit ich mich betäube. Warum man sich mit mir nur schreiend unterhalten kann, weswegen ich ergeben in die lärmenden Kopfhörer hineinlausche, ich im Auto nicht einmal hören würde, wenn mir der Auspuff direkt am Krümmer abbricht und was, liebe Nachbarn, Eure Fußböden massiert. Seit nunmehr Monaten höre ich das großartige Debut „Stadtaffe“ von Peter Fox.

Ich mag seine einfachen Texte. Aus ihnen spricht die Stadt die niemals schläft. Mein Berlin. Die Kompositionen sind gut, abwechslunsgreich aber nicht kunstvoll. Großstadt eben. Was mich mal für mal umhaut, beeindruckt und betäubt ist die Produktion. Unfassbar fett, unglaublich tief und irrsinnig detailverliebt. Konnte ich nach dem ersten Hören noch ganz klar ein Lieblingslied ausmachen, ist es jetzt das ganze Album. Ein Album, dass man sich scheinbar nie über hört.
Fett

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