es ist nie vorbei

Um es vorweg zu nehmen, meine IP ist im Moment die 79.193.129.103. Hier wird das sicherlich noch länger stehen, als es T-Online speichern muss.
Versuchen wir uns mal zurückzuerinnern, was alles so furchtbar an der DDR war.
Unrechtsstaat fällt uns da ein. Schnüffelstaat auch und natürlich die STASI, die scheinbar die Möglichkeit hatte, die Bürger der DDR rund um die Uhr zu überwachen. Weil es aber viel zu aufwändig wäre, wirklich jeden Bürger zu überwchen, überwachte die STASI nur einen Teil, einen Teil, den sie oder die Staatsführung für gefährlich hielt.
Schlimm. Menschliche Abgründe taten sich auf. Unerklärlich, wie jemand zum STASI-Spitzel werden konnte.
Pünktlich zum 18. Geburtstag des Mauerfalls, der Öffnung dieses Überwachungsstaats, beschließt das gelobte Land, das all diese armen, überwachten DDR-Bürger aufgenommen hat, diese Perversion der gegenseitgen Überwachung auf wirklich alle Bürger auszuweiten.
Ich bin für die sofortige Schaffung einer neuen Birthler-Behörde, die schon jetzt diesen Irrsinn dokumentieren soll, damit sie nich in wenigen Jahren, wenn all diese verfolgungswahnsinnigen Verstrahlten abgewählt, bestraft und inhaftiert worden sind, bei null anfangen muss.
Lieber Herr Schäuble, ich verstehe Ihren Verfolgungswahn, man hat Ihnen böse mitgespielt.

Stellen Sie sich vor, Herr Schäuble, Sie riefen mich vor einer Woche an. Oder schrieben mir eine E-Mail oder besuchten mein Blog. Oder taten alles auf einmal, wie es zahlreiche meiner Freunde tun. Und gleichzeitig, Herr Schäuble, jetzt nur mal so als Beispiel, hätten Sie, möglicherweise ohne es zu wissen, eine kopiergeschützte CD kopiert, um so einen guten Kollegen an Ihrem guten Musikgeschmack teilhaben zu lassen.
Und jetzt, Herr Schäuble, würde ich verdächtigt, ein Missverständnis versteht sich, einer Terrorzelle anzugehören, weil ich wiederum mal fälschlicherweise von einem in Afghanistan lebenden Terroristen über das dort einem befreundetetn Bundeswehrsoldaten gestohlene Handy angerufen wurde. Dann sicherlich Herr Schäuble säße ich einige Jahre im schönen Kuba unter Beaufsichtigung einiger netter Amerikaner, Sie aber stünden, wegen Ihrer zahlreichen Verbinungen zu mir, unter dem Verdacht des Mitwissens und nach nährer Beleuchtung Ihrer Person würde man zudem auch noch festellen, dass Sie nicht nur einer Terrorzelle nahestehen, sondern dass Sie sich in mindestens einem Fall zugleich der Musikpiraterie schuldig gemacht hätten.
Und Herr Schäuble, was Ihnen dann blühte, dass können Sie sich sicher selbst ausmahlen.
Dann Gute Nacht

Gute Nacht wünsche ich außerdem der Meinungsfreiheit, der Pressefreiheit, der Demokratie und einem Haufen anderer Menschenrechte.

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Ein Kommentar zu “es ist nie vorbei

  1. Jeannine sagt:

    Das war wirklich schrecklich. Ist aber Gott sei Dank vorüber.
    Jeannine

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