Berlin, wiedermal Regen

Und wir bleiben in Brasilien. Badi Assad ist noch lange nicht weggelegt, da kommt ein Kollege reingestürzt und überreicht mir feierlich neuen Stoff.
Maria Rita steht drauf. Ihr Debüt heißt auch noch so, wie sie selbst und ist wundervoll. Kein Schnickschnack, makel- und schnörkellos singt sie – hin und weg lausche ich.

Maria ritaWährend Bebel Gilberto versucht, brasilianische Musik elektronisch aufzumotzen, setzt Maria allein auf Akustik. Sparsam instrumentiert und effektlos aufgenommen wird diese Platte niemals nervig, eignet sich zum Chillen beim Rotwein auf der Terasse ebenso, wie zum Beobachten des nötigen aber ungeliebten Regens. Das Einsortieren fällt mir noch schwer, da sie sowohl in das Fach „Brasilien“, gleich neben ihre Mutter Elis Regina passt, als eben auch in das Fach „Finest women in jazz“. Bis zu einer Entscheidung habe ich aber noch Zeit, denn jetzt ist sie im CD-Player erstmal am Besten aufgehoben.

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